Lackierungsarbeiten am Motorroller oder am Quad

Das Design eines Fahrzeuges wird nicht ausschließlich durch die Formgebung der speziell entwickelten Verkleidungen bestimmt. Ganz unterschiedliche optische Wirkungen lassen sich durch die speziellen Oberflächenbehandlungen der Karosserieteile erzielen. Diese werden bereits vor der Montage in der Fahrzeugproduktion in arbeitsintensiven Verfahren so veredelt, dass sich farbliche Dekors umsetzen lassen. Jedem Fahrzeugbesitzer eines Motorrollers, Quads, Trikes oder Mopeds ist sicherlich bekannt, dass die Hersteller und Fahrzeugdesigner neben ausgeklügelten Tauchbeschichtungen ebenfalls Lackierungen ausführen. Diese können auch im Nachhinein noch den Stil des Fahrzeuges beeinflussen.
Lackierungsarbeiten an Kleinkrafträdern sowie an Luxus- und Megascootern werden darüber hinaus oftmals an Unfallfahrzeugen oder im Rahmen designbezogener Reparaturen ausgeführt. Im Fahrzeughandel stehen den Rollerfans, welche diese Tätigkeit in Eigeninitiative ausführen möchten, reichhaltige Sortimente an Lacken zur Verfügung. Nicht jede Oberfläche kann jedoch mit ein und derselben Methode und mit den gleichen Produkten bearbeitet werden. Eine Basis für das optimale Gelingen des Vorhabens ist ebenso ein gewisses Know-How.

Bei der Beschaffung der Lacke sind verschiedene Aspekte vordergründig. So sind beispielsweise nicht alle Produkte benzinfest und können unter Umständen durch das Benetzen mit aggressivem Kraftstoff aufgelöst werden. Außerdem eignen sich nur einige wenige Lackvarianten für das dauerhafte Aufbringen auf Chromteilen. Einige Lackarten vertragen sich wiederum nicht mit anderen Erzeugnissen. Beim Fahrzeuglack geht es vorrangig um solche Substanzen, die sich als Acryl- oder Nitro-Kombilacke in der Praxis bewähren. Diese Lacke zeichnen sich durch eine hohe Farbbrillanz, Benzinverträglichkeit und Haltbarkeit aus. Es bestehen zudem alle Voraussetzungen, um diese Lacksorten problemlos mit einem 2-Schicht-Klarlack abzudecken.

Das Tunen der Motorroller und anderer motorisierter Krafträder beinhaltet meist das farbige Gestalten der Fahrzeuge. Für diesen Zweck setzen die Tuningfans und die Werkstätten die als Effektlacke bezeichneten Stoffe ein. Mit diesen können hervorragend einzelne Akzente gesetzt werden. Werden Motive mit hochglänzenden Bestandteilen gewünscht, so ist dies mit einem Zapon-Klarlack realisierbar. Sehr beliebt sind beim Customizer-Tunen Effekte, die nicht nur durch leuchtende Farben geschaffen werden. In Abhängigkeit vom individuellen Geschmack lassen sich die Scooter oder Mopeds mit solchen Effektlacken verzieren, die einen bronzenen, silbernen, kupfernen oder goldenen Farbton erbringen können. Bei diesen Lacken ist es schwierig, nachträglich einen transparenten Klarlack aufzutragen, um diese zusätzlich zu versiegeln.

Um metallene Flächen aus Zink, Buntmetallen oder Edelstahl mit einem Lack zu verschönern, sind in der Regel einige aufwendige Vorarbeiten erforderlich. Diese bestehen beispielsweise aus einer Aufrauhung des Materials und einer sehr guten Reinigung.

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