Der Tachometer – ohne geht es nicht

Hinter der Bezeichnung Tachometer verbirgt sich der Geschwindigkeitsmesser- und Geschwindigkeitanzeiger, der insbesondere bei beweglichen Fahrzeugen unverzichtbar ist. Deshalb ist der Tachometer als empfindliches Instrument immer in Sichtweite des Fahrzeugführers angebracht. Die modernen Geschwindigkeitsmesser, die heutzutage in der Fahrzeugindustrie in den verschiedenen Maschinen eingebaut werden, bieten weitaus mehr, als nur die Messung und die Anzeige des Tempos. Tolle Weiterentwicklungen, die das Herz eines jeden Rollerfreaks höher schlagen lassen, sind die neuartigen versionen, die mit einem abnehmbaren Deckglas versehen sind.

Darunter liegen Innovationen aus dem HighTech bereich, die einen Einsatz von iPhones oder eines Navis zulassen.

Trotz dieser eindrucksvollen Raffinessen, die den Scooterfahrern und Scooterfahrerinnen das Leben leichter machen, bleibt die Grundfunktion eines Tachos immer die alte.

Die in der Kraftfahrzeugtechnik verwendeten Tachometer, die gern auch als Speedometer bezeichnet werden, arbeiten mit einer Tachowelle, welche die Drehbewegungen des Rades auf den Tacho weiterleitet. Dies geschieht durch die Ausnutzung des Magnetismus, denn die Tachowelle ist mit einem runden und in Rotationsbewegung versetzbaren Magneten verbunden. Das Herzstück eines Tachos ist somit der Drehmagnet, der in einer Hülle aus Aluminium liegt. Durch das Entstehen von magnetischen Feldern und gleichzeitig durch die entsprechende Drehzahl kommt es zu einer Erhöhung des Druckes auf die Tachofeder.

Diese ist auf einer gemeinsamen Tachowelle mit der sogenannten Tachonadel verbunden und zeigt das Tempo auf einer verständlichen Zahlentafel an.

Nicht alle Tachometer arbeiten auf dem Prinzip des Magnetisumus. Einige grundlegende Entwicklungen basieren auf einer rein mechnischen Funktionsweise. Beide Varianten gelten in der Gegenwart zwar als beeindruckend, sind in den fortschrittlichen Motorrollern der neuen Generation jedoch weniger zu finden. Diese zeigen das genaue Tempo auf der grundlage einer ausgefeilten Elektronik an. Innerhalb der entstehenden Abläufe kommt es zur Übertragung von analogen Daten, die von einem als Reedkontakt bezeichneten Element am Getriebe durch Schaltimpulse weitergegeben werden. Auf dem Display des Tachometers erscheinen die ausgewerteten analogen Informationen für den Fahrer in sichtbarer digitaler Form, also als Zahlenwerte. Bei älteren Liebhaberstücken wie Motorrollern, Mofas und Mopeds sind teilweise noch die ursprünglichen Tachos zu finden.

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